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Nobody wants me hangin' 'round...
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Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: The Eyes of Alice Cooper (Audio CD) ...unless it's from a tree in the middle of town.
Alice' Augen werden vielleicht immer älter, aber seine Alben werden immer besser.
"The Eyes of Alice" ist eins der härtetsten Alben, die Alice Cooper herausgebracht hat. Es hat einmal mehr einen ganz eigenen Stil. Es ist nicht Brutal Planet, Trash oder The Last Temptation. Es ist straighter, es ist rauher, es ist abwechslungsreicher. Und natürlich gibt es auch heuer wieder einige sehr gute Texte.
Textlich sind meine Lieblinge das zynische "Man of the Year" oder das genial satirische "The Song that didn't rhyme". Vielleicht ist es nur eine "Three minute waste of your time". Eine witzige Geschichte über einen superschlechten Song ("All the groopies, they were snoring..."). Aber meistens sind die Stücke am besten, in denen sich die Band selbst auf die Schippe nimmt.
Einfach nur genial ist auch "Detroit City", ein Song für hartgesottene Rocker. Versteht mich nicht falsch, die ganze Scheibe rockt ohne Ende. Und zwischendurch gibt es mal zwei kurze Liedchen, in denen Alice Cooper mit einer ganz und gar nicht rauhen Stimme verblüffend "gut" singt.
Musikalisch ist "The Eyes of Alice Cooper" auf jeden Fall ein Leckerbissen. Ob die Bläser in "Bye bye, Baby" (Unbedingt anhören!), das wütende "I'm so angry", der "Backyard Brawl" oder "Spirits Rebellious", Alice Cooper bekennt sich nach dem etwas eintönigeem "Dragon Town" wieder zu mehr Farbe und zeigt, dass alte Herren noch immer auf den Putz hauen können. Teilweise ist der Hard Rock schon fast Heavy Metal.
Also Kopfnicker aufgepasst. Wenn ihr mal wieder so richtig Nackenschmerzen haben wollt...
Ach, und seid gewarnt, die Scheibe kann man unmöglich leise abspielen. Turn it up, and Rock on!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 25. September 2003 |